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Die 1999 in Glasgow gegründeten Axis Studios konzentrierten sich ursprünglich auf die Erstellung von animierten Zwischensequenzen für Videospiele, bevor sie sich 2012 bewusst dazu entschlossen, auch Aufträge außerhalb des Spielebereichs anzunehmen.  Das Ergebnis war das neue VFX-Studio, das 2013 in Bristol gegründet wurde. Vor der Pandemie tendierte die Arbeit von Axis zu einer 60/40 Aufteilung, entweder in Richtung Spiele oder Film/TV, je nachdem, in welchem Jahr man die Frage stellte. Das preisgekrönte Team arbeitete mit einer breiten Palette von Kunden, darunter Netflix, Universal Studios, Riot Games, HBO, Amazon Studios und Blizzard Entertainment.

Case Study

Remote-Work bei Axis Studios: Skalierung in Krisenzeiten

Als die globale Pandemie die Branche traf, stand Axis Studios vor der Herausforderung, den Betrieb von 220 Mitarbeitern vor Ort auf über 400 remote arbeitende Experten zu skalieren. Ein Einblick in die technologische Transformation.

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Während die Welt mit den Einschränkungen der Pandemie zurechtkam, nutzte Axis die Chancen der Remote-Arbeit. Das Studio wuchs in dieser Zeit nicht nur in der Mitarbeiterzahl von 220 auf über 400, sondern auch in der inhaltlichen Vielfalt seiner Projekte. Was von außen nahtlos wirkte, war intern ein komplexer Prozess.

Der Zeit voraus

"Axis war der schottischen Regierung etwa drei Wochen voraus", erklärt Peter Devlin, Head of IT & Facilities. "Wir hatten alle Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt, bevor der offizielle Lockdown angekündigt wurde." Da über die Hälfte der Belegschaft aus dem Ausland stammte, war der Schutz der Mitarbeiter oberste Priorität. Dies zwang das Studio dazu, sich frühzeitig mit den Herausforderungen der Telearbeit auseinanderzusetzen.

Glücklicherweise hatte Axis bereits vor COVID-19 Remote-Work-Szenarien getestet. Die Pandemie beschleunigte lediglich die Umsetzung. "Wir mussten unsere Ansätze anpassen, um erfolgreiches Remote-Working zu ermöglichen und gleichzeitig das erforderliche Maß an Datensicherheit zu gewährleisten", ergänzt Paul Mackman, Chief Operations Officer.

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Drei praktikable Lösungen für die Fernarbeit

Axis testete gemeinsam mit Escape Technology drei verschiedene Ansätze unter Live-Bedingungen, um die ideale Balance zwischen Performance und Sicherheit zu finden:

  • Hyperkonvergente Lösung: Einsatz von Dell EMC VxRail-Hardware. Vorteilhaft für die schnelle Bereitstellung von Workstations, aber mit hohen Vorabkosten und Einschränkungen bei der Nvidia-Treiberunterstützung verbunden.
  • Build-your-own-Lösung: Rackmount-Chassis mit VMware und Teradici-Clients. Leistungsstark, aber bei anspruchsvollen Künstlern mit hohem VRAM-Bedarf (12–16 GB) stießen geteilte GPU-Ressourcen an ihre Grenzen.
  • 1U-Rack-Workstations: Die erfolgreichste Lösung. Jeder Künstler nutzte eine dedizierte 1U-Workstation mit Teradici Cloud Access. Dies bot die beste Benutzererfahrung bei gleichzeitig hoher Kosteneffizienz.

Ausweitung auf einen globalen Arbeitsbereich

Die Erfahrung hat gezeigt, dass ein virtuelles Studio die ideale Basis für das globale Wachstum ist. Unabhängig von der gewählten Lösung bleibt Escape Technology ein beratender Partner für Axis. Trotz der physischen Distanz konnte das Studio während des Lockdowns 14 Projekte erfolgreich abschließen, darunter A Discovery of Witches und Legends of Runeterra.

Ein besonderer Meilenstein war die Arbeit am Sony PlayStation 5-Titel Sackboy: A Big Adventure, bei dem das Team die Herausforderung meisterte, vollständig remote innerhalb der Game-Engine zu arbeiten.

Axis Studios Animation Reel 2019

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